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Ein offener Brief gegen die Panik
15.03.2020

Ein offener Brief gegen die Panik

Die grassierende Epidemie sorgt uns alle sehr.

Gesundheit, Wirtschaft und erneut unsere Art zu Leben sind in Gefahr. Das Virus ist nicht die Schuld irgendeines Landes oder eines Kontinents, sondern eine oft ausgeblendete Gefahr für uns Menschen.

Um was geht es jetzt? Unsere Gesundheitssysteme, die politisch Verantwortlichen, unsere Verwaltungen sowie Verbände müssen jetzt handeln. Das steht völlig außer Frage und ist auch gut so. Wir selbst sollten uns an Hygienevorschriften und Vorsichtsmaßnahmen halten.

All das gilt insbesondere für jetzt! Uns muss es gelingen, das Virus in den nächsten 2 Monaten einzudämmen. Die Informationen aus China sind dabei hoffnungsvoll, dass dies geht.

Was heißt verantwortungsvolles Handeln darüberhinaus? Es heißt, dass wir neben den kurzfristigen Hygiene- und Vorsichtsmaßnahmen auch an die Zeit nach dieser Epidemie denken müssen.

Niemand von uns wird von jetzt bis September in Quarantäne gehen oder gehen können. Sobald die Situation weitgehend in Griff ist, müssen uns sollten wir alle zügig wieder in unser normales Leben zurückkehren. Ansonsten könnten wir jetzt auch schon die Weihnachtsmärkte absagen und Weihnachten an sich ausfallen lassen.

Wenn wir alle jetzt das fallenlassen, was unser Leben sonst ausgemacht hat, wird dies nach der Panik nicht mehr da sein.

Lasst uns alle besonnen reagieren, aber nicht in Panik Dinge über Bord werfen, die jetzt noch keinerlei Entscheidung bedürfen! Es kann nämlich sein, dass am Ende nur diese Panik uns liebgewordene Sachen zerstört und nicht der Virus. Und dann stellen wir nach dem Sturm fest, dass es diese Sachen alle nicht mehr gibt.

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